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Angst (ver-)lernen.

Wenn du Angst- und Panikattacken hast, dann kennst du bestimmt auch diese Gefühle der Machtlosigkeit und der Verzweiflung, welche damit oft einhergehen.
Die Angst und auch die Panik erscheinen uns nicht selten als so gewaltig, so massiv, dass wir schnell zum Entschluss kommen können: Auch der Weg hinaus MUSS gewaltig und unfassbar schwer sein.

Was aber, wenn das überhaupt nicht so sein muss? Wenn es einen Weg gäbe, das Angsthaben zu lernen? Und dann vielleicht sogar wieder zu verlernen?
Vielleicht fragst du dich jetzt: „Wieso sollte ich Angst haben lernen? Ich will sie doch so schnell wie möglich loswerden und nicht noch festigen?!“

 

Angst und Panik können viele Ursachen haben.

Und diese können körperlich und psychisch oder auch beides sein. Es kann z. B. sein, dass du deine erste Panikattacke aufgrund von viel Stress, Trauma oder auch emotionaler Belastung. Und dieses Erlebnis kann so tiefgreifend, so schlimm sein, dass du es niemals wieder erleben willst. Und dann entwickelst du womöglich Angst vor der Angst, vermeidest immer mehr Aktivitäten, ziehst dich aus dem Leben zurück, um nie wieder eine Panikattacke zu erleben.

Und dann heißt es leider nicht selten: „Herzlich willkommen in deiner ganz persönlichen Angststörung.“

 

Wie geht man damit um?

Hier kommen wir wieder zum „Angst lernen“. Denn egal, welche Ursache die Angst nun hat, sie ist zurzeit nun mal da, und wir müssen mit ihr umgehen.
Das Gute ist: In den allermeisten Fällen können wir entscheiden, wie wir das tun.

Wir können lernen, Angst zu haben. Anstatt sie zu bekämpfen (und es damit erfahrungsgemäß oft nur zu verschlimmern), können wir ihr begegnen. Können lernen, sie an die Hand zu nehmen. Wir können lernen, das Leben erst einmal MIT der Angst zu leben. Wir können lernen, das Leben auch mit und trotz Angst nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Angst zu haben bedeutet nicht, dass man nur zu Hause sitzen muss, bis sie weg ist. Es bedeutet auch nicht, dass man nichts mehr machen kann und nicht mehr am Leben teilnehmen kann.

 

Angst und Panik sind einfach und doch komplex.

Der eigentliche Mechanismus hinter der Angst ist simpel. Ein biologischer Ablauf, welcher uns in Sicherheit bringen soll. Und das ist sinnvoll. Auch im Supermarkt oder beim Spaziergang, denn die Angst und die Panik an sich sind oft überhaupt nicht das Problem.
Der eigentliche Kreislauf beginnt meist ganz woanders und lässt sich meiner Erfahrung nach auch nicht unterbrechen, wenn man die Symptome bekämpft oder unterdrückt.

Komplexer kann es werden, wenn es um die Ursache geht. Wie bereits erwähnt, kann Angst viele Ursachen haben. Manchmal sind sie offensichtlich, manchmal nicht.

 

Zu lernen, mit der Angst zu leben, kann gerade deshalb Sinn machen:

Wenn du die Angst nicht mehr bekämpfst, kann ein Raum entstehen, welcher es dir ermöglichen kann, auf die Ursache zu schauen.
Wenn du deine Energie und Kraft nicht mehr benötigst, um gegen dich selbst zu kämpfen, hast du vielleicht wieder mehr Energie, um dich deinem Leben zu widmen.
Wenn du deine Angst kennenlernst, kann es außerdem passieren, dass sie dir gar nicht mehr so groß, mysteriös und beängstigend erscheint. Es kann dich also auch dabei unterstützen, wieder mehr in deine eigene Sicherheit und in dein Vertrauen zu finden.

 

Wenn du dir eine offene und selbstbestimmte Begleitung durch mich vorstellen kannst, schreib mir gerne und wir finden gemeinsam einen Termin für ein kostenfreies Erstgespräch! :-)

 

Hinweis:
Ich biete psychologische Beratung im nicht heilkundlichen Bereich an. Meine Arbeit ersetzt keine Therapie oder medizinische Behandlung, sondern versteht sich als achtsame und unterstützende Begleitung. Ich unterstütze dich gerne dabei, einen Umgang mit deiner Angst zu finden. Wenn du an der Ursache arbeiten möchtest, suche dir bitte Hilfe in Form einer medizinischen oder therapeutischen Behandlung.

"Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen."

[Hermann Hesse]

Die Vorteile einer privaten Begleitung:

  • Schneller Start
    Keine monatelangen Wartezeiten, du kannst meist kurzfristig beginnen, wenn du spürst, dass du Unterstützung brauchst.

  • Individuelle Begleitung
    Kein starres Programm, sondern ganz auf deine Themen, Bedürfnisse und dein Tempo abgestimmt.

  • Ganzheitlicher Blick
    Private Begleitung darf Raum geben für Körper, Nervensystem, Emotionen, Alltag und persönliche Entwicklung, alles darf mit einfließen.

  • Flexible Gestaltung
    Du entscheidest, wie oft, in welchem Rhythmus und in welchem Format (online, telefonisch) wir zusammenarbeiten.
  • Selbstverantwortung stärken
    Der Schritt, in dich selbst zu investieren, ist kraftvoll, und kann ein wichtiger Teil deiner Selbstwirksamkeit sein.

 

Eine private Begleitung ist eine bewusste Entscheidung für dich.
Sie schafft Raum, um dich in deinem Tempo, mit deinen Themen, zu begleiten.

 

Es ist kein Therapieersatz,
aber ein freiwilliger, achtsamer Weg, um dich selbst besser zu verstehen und ein Raum um neue Orientierung finden zu können.

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